Wettbewerb: Stadteingang Slüterstraße

 

Das neue Petritor markiert selbstbewußt die Stelle des Eingangs in die Altstadt. An der Slüterstraße ist die historische Stadtbefestigung lückenhaft und erhält mit dem neuen Baukörperensemble die zeitgemäße Interpretation.

Das Petritor ist als Kraggebäude einseitig geerdet. Der Durchblick in beiderlei Richtungen, zur Petrikirche wie auch zur Holzhalbinsel, ist erlebbar, wobei damit auch die Einladung zur Durchschreitung des Tores vorweggenommen wird.

 

Im Süden bleibt die Stadtmauer mit Fuge auf Abstand. Im nördlichen Verlauf wird diebauliche Kante durch das neue Bürogebäude definiert. Die Parzellenstruktur wird erhalten; sie ist durch die Funktionstrennung Wohnen/Büro/Tor und deren Erscheinungsbild mit unterschiedlichen Backsteinsorten klar erkennbar. In Erinnerung an die Zeit des Schutzwalls wird auch die Petrischanze neu interpretiert und in das Konzept einbezogen. Auf der Freifläche vor dem Tor soll ein kleiner Platz, in Form einer historischen Bastion, den Raum für Ausblicke und Veranstaltungen schaffen.

 

In der Altstadtsilhoutte ist die Petrikirche weiterhin die Dominante. Die Koexistenz kann durch das Petritor erreicht werden, welches mit zeitgemäßen Mitteln den Lückenschluß ermöglicht.