Bei dem im Fokus befindlichen Objekt geht die Vermietbarkeit zurück.
Noch ist der Erhaltungszustand gut, aber der Aufwand hoch; eigentlich ist alles unzeitgemäß und renovierungsbedürftig: Grundrissstruktur, Optik und Technik. Wie kann diese Immobilie langfristig eine Rendite erwirtschaften?
Wir wurden um die Suche nach Antworten gebeten.
Unser Vorschlag: Transformation von der Firmenzentrale zum Hybrid – die Großraumbüros einer Versicherungsgesellschaft bekommen einen Nutzungsmix für das Wohnen und Arbeiten der Zukunft. Der Stadtteil wandelt sich weiter mit, hin zu einem gemischten Quartier.
Der Standort am Eingang der Hochschule hat große Möglichkeiten und Vorteile. Gefragt sind vielfältige Formen des Wohnens und Arbeitens für den freien Markt; in dieser Lage prioritär für Studenten und Professoren.
Die Anbindung an das Stadtzentrum und die Peripherie ist über die öffentlichen Verkehrsbetriebe gegeben; die Straßenbahn hält vor der Tür.
Die Flächen werden neu aufgeteilt. In kleineren Mieteinheiten können sie einer Vielzahl an Funktionen zugeführt werden.
Die Grundrisse eignen sich für das Wohnen, können aber auch weiterhin für die Büroarbeit genutzt werden. Neue Nutzungen:
- Studentenwohnungen
- Boardinghouse oder Hotel
- Dienstleister unterschiedlicher Branchen und Firmen
- Unternehmen oder Freiberufler
- Laborbetriebe oder Offsprings der Professoren
- Studienräume und Arbeitssäle
- Ärztehaus
Bauzeitbedingte Gestaltungsmerkmale stehen unter Denkmalschutz u.a. die polygonale Grundrissfigur, die vorgehängten Fertigteile in Waschbetonoptik, Werksteinböden, Raster-Abhangdecken, optisch auffällige und kräftige Stahlbetonkonstruktionen.
Das Hochhaus benötigt im Zusammenhang mit den Umbauten der neuen Funktionen eine vielfältige Renovierung, sowohl in gestalterischer als auch in technischer Hinsicht. Entsprechend werden die Bauteile analysiert und Schadstoffkataster angelegt.
Darüber hinaus hat das Objekt Erweiterungspotential und bietet Optionen zur Nachverdichtung durch Anbau und Aufstockung.








